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03.05.2018

Schülerinnen recherchierten zum Thema »Fair Trade« im Rathaus

Projekt Fair Trade
(v. li.) Merle Schäfer, Wencke Knop, Silja Hansen und Ida Neubauer recherchierten im Rahmen eines Schulprojektes auch im Rathaus.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sechs Gruppen je 40 Minuten – die Jury am Beruflichen Gymnasium hatte an diesem Vormittag alle Ohren voll zu tun. Jede Gruppe stellte ihr Projekt zum Thema „Fairtrade Town Husum“ vor, höchste Konzentration war gefragt. Doch nicht nur das: Die einzelnen Vorträge galt es auf Deutsch, Englisch und Spanisch zu halten.

Silja Hansen, Merle Schäfer, Wencke Knop und Ida Neubauer hatten sich auf die Präsentation vor der Jury bestens vorbereitet. Unter anderem statteten sie im Vorwege der Stadtverwaltung im Rathaus einen Besuch ab, denn Husum hat sich vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, Fairtrade Town zu werden.

Ira Rössel, Leitende Verwaltungsbeamtin, nahm sich gerne die Zeit, um mit den Schülerinnen des 12. Jahrgangs ins Gespräch zu kommen. Dabei ging es auch um den Sachstand der Fairtrade- Steuerungsgruppe sowie die zu erfüllenden Kriterien, um an das begehrte Fairtrade-Siegel zu kommen.

Eine Woche hatten die Gruppen Zeit, um ihr Projekt auszuarbeiten. Am Tag der Präsentation standen Silja, Merle, Wencke und Ida dann vor der Jury – die anfängliche Aufgeregtheit hatte sich schnell gelegt. Die Jury, bestehend aus Deutschlehrerin Inka Plagge, Englischlehrerin Bettina Boyens, Spanischlehrer Melf Boyens und Esther Jacobi, Leiterin vom Eine Welt-Laden in Husum, hörten gespannt zu.

Im Vortrag der vier Schülerinnen ging es unter anderem darum, was eigentlich prinzipiell unter Globaler Gerechtigkeit zu verstehen sei sowie die Erkenntnis: „Je größer das Umfeld, umso schwieriger wird es.“ Husum könne ihrer Ansicht nach wenig alleine ausrichten, allerdings: „Je mehr Menschen mitmachen, umso mehr kann Globale Gerechtigkeit gelebt werden.“ Auf ihre Anfragen bei zwölf Husumer Hotels zum Thema hätten sie „nur zwei Rückläufer“ verzeichnen können. „Das war für uns enttäuschend, sagt uns aber auch, das Fairtrade nicht publik genug sein kann“, so ihr Tenor.

Weiter ging es mit fairem Lohn für Arbeiterinnen und Arbeiter in anderen Ländern, sichere Arbeitsbedingungen, direkte Transportwege, transparente Organisationen, fair gehandelte Produkte und vieles mehr. Ein eigens von ihnen entworfenes Logo mit der Silhouette von Husum und dem Slogan „Care fore welfair“ sowie Fairtrade-Kekse, die „gerne probiert werden dürfen“, gefielen und schmeckten der Jury.

Wochen später wurde die langersehnte Benotung publik gemacht: Die Schülerinnen erhielte die Bestnote.

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