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23.02.2018

Zwei Spenden dank Restecent-Aktion

Restecent-Aktion Spendenübergabe
(v. re.) Stefanie Rohwer, Karina Hagedorn, Kerstin Hansen-Ruppenthal, Peter Knöfler, Katharina Lindemann und Ingo Weth.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

„Alles was hinterm Komma steht wird abgezogen“, so Ingo Weth, Vorsitzender des städtischen Personalrats. So beschrieb er während einer Spendenübergabe, wie das Geld der Restecent-Aktion im Rathaus alljährlich zusammenkommt.

Der Großteil der etwa 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Husum beteiligt sich an der Aktion und verzichtet damit Monat für Monat auf einen Teil des Gehalts, beziehungsweise der Besoldung. Nun mag das wenig klingen, da es sich lediglich pro Person um einen bis 99 Cent im Monat handelt, aber letztendlich kommt auf diesem Wege jedes Jahr eine stattliche Summe zusammen.

2017 waren es 1.144,84 Euro, die gleichermaßen für zwei gute Zwecke gespendet wurden. Zum einen freute sich das KIBIS Husum, zum anderen der Ambulante Hospiz-Dienst Husum und Umgebung e. V. darüber.

Stefanie Rohwer, ebenfalls vom städtischen Personalrat, übergab die Spende der Leiterin der KIBIS-Beratungsstelle, Angelika Weinert, sowie KIBIS-Mitarbeiterin Rebecca Scheffel. „Das Geld werden wir für eine Veranstaltungsreihe zum Thema Selbstwert einsetzen. Den Termin und das Programm geben wir rechtzeitig bekannt“, so die Leiterin. Das KIBIS an der Schiffbrücke 12 informiert interessierte Bürgerinnen und Bürger über gesundheitliche und psychosoziale Selbsthilfegruppen sowie über professionelle Hilfsmöglichkeiten. Menschen, die auf der Suche nach einer für sie passenden Gruppe, Initiative oder Vereinigung sind, können sich beraten lassen. Ebenso Selbsthilfegruppen zu organisatorischen und fachlichen Fragen. In einer Broschüre, die beim KIBIS erhältlich ist, und auf der Homepage www.kibis-nf.de gibt es eine Vielzahl von Beiträgen aus der Selbsthilfe, Veranstaltungsterminen und Tipps.

Restcent Kibis
Angelika Weinert (re.) und Rebecca Scheffel vom KIBIS freuten sich über den Inhalt des städtischen Sparschweins.

© Pressestelle Stadt Husum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zweite Spende überbrachten Stefanie Rohwer und Ingo Weth gemeinsam in der Nordhusumer Straße 11. Dort ist der Ambulante Hospiz-Dienst zu finden, der Eingang ist quasi gegenüber dem Ostenfelder Bauernhaus. 135 fördernde Mitglieder und etwa 45 ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiter gehören zum Verein. Ebenso einige wenige hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von den Krankenkassen refinanziert werden. Ansonsten lebt der Verein von Spenden und so war die Freude bei Karina Hagedorn, Kerstin Hansen-Ruppenthal, Peter Knöfler und Katharina Lindemann besonders groß über die „Finanzspritze“. „Wir sind auf Spenden angewiesen und werden diese für die Trauerbegleitung, Fortbildung, das Projekt Hospiz macht Schule und die offene Trauerarbeit nutzen“, sagten sie. „Einfach da sein, Zeit schenken, zuhören, Halt geben, Entlastung für die Angehörigen“ – so fassten alle Anwesenden ihre Arbeit zusammen. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hospizdienst-husum.de.

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